Widerstands-Vorbereitungen für den Besetzungsfall

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Beschreibung

Die Schweiz im Kalten Krieg.

Während des Kalten Krieges traf die Schweiz Widerstandsvorbereitungen für den Fall einer Besetzung durch den kommunistischen Ostblock. Sie waren streng geheim und nur einem kleinen Personenkreis bekannt. Gewöhnliche Männer und Frauen aus der Zivilbevölkerung – Hausfrauen, Akademiker, Handwerker – waren bereit, im Besetzungsfall Widerstand zu leisten. Sie verstanden sich nicht als militärisches, sondern als politisches Rückgrat der Landesregierung. Davon war jedoch nicht die Rede, als diese Vorbereitungen 1990 publik wurden. Vielmehr dominierte in den Medien leider das Bild einer 400 Mann starken bewaffneten Geheimtruppe, die eine Gefahr für den Staat darstellte. Fortan stand das Projekt 26 (P-26) für einen der grössten innenpolitischen Skandale der neueren Zeit. Aus Basis von Hunderten von schriftlichen und mündlichen Quellen ist es dem Autor Titus J. Meier gelungen, die Puzzleteilchen dieser Aktion zu einem Ganzen zusammenzuführen.